Wer war Paul Grüninger?

Die Paul Grüninger Schule wurde 1996 erbaut. Sie beherbergt eine Volks- und eine Neue Mittelschule (College für Berufsorientierung). 

Architekten: Gustav Peichl und Rudolf Weber

Im März 1997 erfolgte die Benennung der Schule nach Paul Grüninger.

Pau Grüninger war ein Schweizer Polizeihauptmann, der zu Beginn des 2. Weltkrieges an die 3000 Juden das Leben rettete, in dem er ihnen illegal die Einreise in die Schweiz ermöglichte.  

Für dieses Vergehen wurde er 1939 vom Dienst suspendiert und verurteilt. Erst 50 Jahre später und erst nach seinem Tod fand eine Rehabilitation statt. 

Zu Ehren dieses Mannes und im Sinne der Menschlichkeit wurde diese neue Schule mit der außergewöhnlichen Architektur nach ihm benannt.

Weitere Informationen zu Paul Grüninger:

http://nibis.ni.schule.de/~rs-leer/natsoz/gruen01.htm

http://www.paul-grueninger.ch/

http://www.judentum.net/europa/grueninger.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Gr%C3%BCninger

http://www.hagalil.com/archiv/2005/10/grueninger.htm

 

Die Gasse, unter deren Namen unsere Schule bekannt ist, wurde nach dem Fußballer Franz Hanreiter benannt.

Franz Hanreiter (* 4. November 1913; † 21. Jänner 1992) war ein österreichischer Fußball-Nationalspieler

Franz Hanreiter begann seine Karriere beim SC Burgtheater in Hernals, mit dem er 1932 den Aufstieg in die II. Liga feiern konnte. Nach einem kurzen Zwischenstopp beim SK Admira Wien zu Jahresbeginn 1933 konnte er zum kleinen Erstligisten SC Wacker Wien nach Meidling wechseln, wo er im Sturm auflief. Der Neuling wurde bald zu einem der wichtigen Spieler des Klubs und gab bereits am 14. Mai 1935 in Prag gegen die Tschechoslowakei als Verbinder sein Debüt im Rahmen des Europapokals der Fußball-Nationalmannschaften 1933-1935 in der österreichischen Nationalmannschaft. Sein wohl bestes Spiel im Team lieferte Franz Hanreiter am 19. Jänner 1936 im berühmten Länderkampf gegen Spanien, den Österreich mit 5:4 in Madrid gewinnen konnte. Die Spanier führten allerdings bis kurz vor Schluss mit 4:3, ehe Hanreiter die Partie mit einem Doppelpack noch drehte. Die österreichische Presse wusste diese Leistung gebührend zu würdigen und schrieb: „Der kleine Meidlinger hat nicht nur ein ausgezeichnetes Spielverständnis und Herz zu kämpfen, sondern brachte auch zwei prachtvolle Treffer zu Stande, die letzten Endes das Spiel für Österreich entschieden.“

Nach diesem Erfolg wechselte Franz Hanreiter zu Jahresende 1936 zum französischen Erstliga-Aufsteiger FC Rouen. In der Stammelf der Normannen stand mit Jean Nicolas, Bernard Antoinette und Roger Rio ein besonders torgefährliches Trio und mit Andreas Matthäus, der die Staatsbürgerschaft seiner Vorfahren angenommen hatte und als Mathieu André zum französischen Nationalspieler geworden war, auch ein Landsmann. 1937 und 1938 beendete der FC Rouen die Saison jeweils auf dem vierten Tabellenrang der Division 1; im Pokalbewerb verhinderte Racing Strasbourg, dass Hanreiter 1937 in das Finale einzog.

1938 kehrte Franz Hanreiter – möglicherweise wegen der in Frankreich eingeführten Reduzierung der Zahl ausländischer Spieler auf zwei pro Mannschaft – ins mittlerweile vom Deutschen Reich annektierte Österreich zurück, wo er zu seinem ehemaligen Verein SK Admira Wien in die Halvesreihe ging. Mit Admira wurde er österreichischer beziehungsweise ostmärkischer Meister in der Saison 1938/39, kam in dieser Zeit zwischen 1940 und 1942 auch zu sieben Einsätzen in der reichsdeutschen Nationalmannschaft. Nachdem er als Soldat an die Ostfront berufen wurde, konnte Franz Hanreiter dem Fußballsport noch in der Soldatenelf „Rote Jäger“ des Luftwaffenoffiziers Hermann Graf mit prominenten deutschen Mitspielern wie Fritz Walter, Alfons Moog und Hermann Eppenhoff nachgehen.

Erfolge:

1 x Österreichischer Meister: 1939

1 x Deutscher Vizemeister: 1939

6 Spiele und 2 Tore für die österreichische Fußballnationalmannschaft von 1935 bis 1936

7 Spiele für die reichsdeutsche Fußballnationalmannschaft von 1940 bis 1942

Quelle: Wikipedia